Webdesign-Wegweiser: WordPress individualisiert

Vielen erscheint WordPress als passende Alternative für eine überschaubare Website. Trotzdem ergeben sich häufig Bedürfnisse für eine Anpassung des anfänglichen Designs. Damit man die Grundlagen versteht, haben wir im folgenden Artikel den Hintergrund zusammengefasst.

 

WordPress: selber eine App

Der erste Schritt ist es, gedanklich zu verstehen, was WordPress genau ist und wie es aufgebaut ist. Dass man mit einfachen Designs schnell eine Website erstellen kann, ist täuschend. Wir zeigen, dass WordPress von der Logik her selbst eine komplexe Applikation ist.

 

Das meistbenutze Content Management System

Eine Website als solche ist per Definition nichts mehr, als ein Stück HTML Code. Das gilt bis heute! Als solche kann sie angepasst und weiterentwickelt werden, indem man direkt in den Code reinschreibt. Wie man sich das vorstellen soll? HTML Dateien sind mit einfachen Texteditoren erstellbar und speicherbar. Wordpad reicht dafür völlig aus. Öffnet man damit beispielsweise index.html, stellt man fest, dass der komplette Code lesbar wird.

 

Der Punkt eines Content Management Systems ist genau, dass Anpassungen nicht mehr direkt in den Code müssen. Texte, Bilder und weitere Inhalte sollen ohne Programmierkenntnisse hochgeladen werden können. Damit dies möglich ist, “arbeitet” eine dafür vorgesehene Software im Hintergrund. Im dem Fall WordPress, das mit Abstand meistbenutze CMS. 26% aller Webseiten beruhen demnach darauf.

 

In php programmiert

WordPress als Content Management System ist dabei in php programmiert. Das ist die gleiche Sprache, die auch hinter Facebook steht.

 

‘Customized CSS’

Kleinere design-technische Anpassungen können ohne die komplette Änderung des Codes erreicht werden. Welche Möglichkeit dazu das jeweilige Thema bietet, ist vom Einzelfall abhängig. Einige bieten einfach ein separates Fenster für “customized CSS”: Anpassungen sollen hier rein und das war’s.

 

Die direkte (und einfachste) Möglichkeit für ähnliche Anpassungen ist jedoch, gleich in die Datei “styles.css” zu schreiben. Wie es dann funktioniert: diese Datei ist auf dem Server, bei der Website-Installation auffindbar. Einfach zum Bearbeiten öffnen und die entsprechenden Teile anpassen, dann auf dem Server speichern. Beim erneuten Aufruf der Seite sollten die Änderungen sichtbar sein.

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