Webdesign Trends: sind Webseiten auch „Apps“?

Als Außenstehende(r) glaubt man, alles wäre einfach nur Webdesign, was auf einer Webseite erscheint. Nichts wäre ein übertriebener Vergleich: dahinter stecken nämlich zahlreiche Technologien, und die wiederum erleben rapide Veränderungen. Wenn Sie gerade erst Ihr Wissen über Webdesign auffrischen, ist dieser Artikel für Sie.

Wo kam eigentlich der Begriff „Webdesign“ her? Zu Anfang des Internetalters gab es vielmehr „Programmierung“, wenn wir uns noch richtig erinnern. Und tatsächlich: damals war „Design“ eine höfliche Übertreibung dafür, was man unter „www…“ auf dem Bildschirm sah. Die damalige Erscheinung von Webseiten stand noch im Zusammenhang mit den zugrundeliegenden Technologien, die das Ganze ermöglichten. Beziehungsweise, die das Ganze übersetzt hatten. Eine Programmiersprache ist nämlich nichts anderes, als gewisse Wünsche an die Sprache des Computers zu übersetzen.

HTML hieß die ursprüngliche Sprache, die die Elemente einer Webseite definiert hat. Seitdem hat ja ein enormer Wandel stattgefunden. Neben HTML (seit geraumer Zeit HTML5) erschien CSS (heute schon CSS3), die optische Erscheinung der Websites schönes gemacht hat. [Daher stammt vielleicht Webdesign als solches, um auf die anfängliche, poetisch gedachte Frage zurückzukehren.] Und die Funktionen wurden dann reicher: es gab auf einmal Animationen, bewegliche Elemente. Und da kommt JavaScript ins Spiel: sie ist die Sprache, die für Animationen auf unseren Webseiten sorgt.

Jedoch: zu glauben, damit wissen wir alles über den heutigen Stand der Dinge, wäre sehr falsch. JavaScript hat schon alleine eine enorme Entwicklung erlebt. Sie ist eine der spannendsten Sprachen im Webdesign.

JavaScript hat nämlich mittlerweile selber alleinstehende „Sub-Sprachen“, sogenannte Libraries, die auf ihrer Basis funktionieren. Einige Beispiele: jQuery, Angular.js, Backbone.js. Diese alle darzustellen, könnte vom Umfang her schnell zum Buch werden. Und zu mehreren Büchern.

Angular, beispielsweise, übrigens von Google entwickelt, ermöglicht die Entwicklung von kompletten Applikationen. Die sogar außer Desktop auf mobilen Geräten funktionieren. In einer Sprache, auf einer Plattform.

Und um zum Haupttitel zurückzukehren: das Beste daran ist, dass diese Applikationen – dem Außenstehenden ja zumindest – ganz wie eine normale Internetseite aussehen. Die Grenze ist am Ende eng zwischen „Website“ und „App“. Ein Webshop zum Beispiel kann ruhig als App bezeichnet werden. Nicht nur am Smartphone, auch generell. Ein Blick in de Hintergrund erklärt dies: da arbeiten nämlich zahlreiche Dateien, um das Benutzererlebnis, wie es vom Bildschirm bekannt ist, zu ermöglichen. Wenn wir jetzt diesen Zustand mit früheren Erinnerungen vergleichen, sehen wir schnell: am Ende sind Webseiten auch nicht anders, als Computerspiele, die wir vor 15-20 Jahren begeistert gespielt hatten. Also daher sind sie auch Apps.

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