“Templates”, “Baukasten” sind Begriffe, die immer häufiger mit dem Thema von Websites, Webdesigern und Website Relaunch vermischt werden. Wir möchten mit dem folgenden Artikel die Konzepte in Perspektive bringen. 

Templates oder Baukasten werden als Begriffe häufig als Ausdruck dessen benutzt, dass Standardelemente, Standarddesigns fürs Webdesign benutzt werden. Dies ist natürlich eine vereinfachende Ausdrucksweise. 

Angenommen, man entwirft ein neues Design, in einer Form, die man noch nirgendwo am Internet gesehen hat. Dies ist an sich ein grafisches Produkt, das man nun in die Sprache einer Website umsetzen muss. Mit HTML und CSS kann man ein “Theme” erstellen, das man ins WordPress hochlädt, und fertig ist die Seite. 

Zugleich sei gesagt, ob man sein WordPress Theme ganz vom Papier erstellt hat, spielt bei den Begrifflichkeiten keine Rolle. Ein Theme ist es auch, wenn man als Startpunkt eine vorgegebene Struktur nimmt und diese grafisch derart verändert, dass man im Endeffekt das Ergebnis des grafischen Produkts bekommt, das man sonst auf leerem Papier (oder Bildschirm) designed hat. Die Funktionsweise vom WordPress ist eben, ein Theme hochzuladen – so “installiert” man das Design für Ihre Website oder Homepage. 

Vereinfacht man eine Website auf deren grundlegenden Elemente, sieht man, dass keine Website die Komplexität besitzt, was man mit wenigen Strukturen nicht beschreiben könnte. Ein Header, die Navigation, die Hauptinhalte (“Body”), Footer. Textblöcke, Spalten und Zeilen sind die Elemente, in die man fast jede Website unterteilen kann. So sieht man: man muss gar nicht unbedingt alles vom leeren Bildschirm anfangen, mit vorhandenen Möglichkeiten kann man aber eine Menge Zeit sparen. Und seien wir nicht naiv – kein Webentwickler fängt wirklich vom leeren Papier an; auch wenn Sie Zeile für Zeile Ihre Website programmieren lassen, kann man bereits woanders vorhandene Elemente mit “copy/paste” in den Code einbetten. 

So erscheint uns die Unterscheidung zwischen “Template – kein Template” eine vereinfachende Darstellungsweise, die bei ausreichender Einsicht durchaus ihre Gültigkeit verliert.